Die erste Winterhälfte…

… lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Sehr mild, sehr trüb und ebenso regenreich wie schneearm. Bis 15. Januar, der Mitte des meteorologischen Winters, lag die Mitteltemperatur an der DWD-Station Bevern bei 4,7 °C und damit um rund 2,9 K über dem Mittelwert der Jahre 1981-2010. Gegenüber der älteren WMO-Referenzperiode betrug die Abweichung sogar 3,4 K und gegenüber dem jüngsten Mittel seit 1991 immerhin noch knapp 2,4 K.
Die Sonne ließ sich fast gar nicht blicken, ganze 25,5 Stunden kamen zwischen dem 1. Dezember und 15. Januar zusammen, davon entfiel mehr als ein Fünftel auf den 2. Januar. Dafür regnete es oft und gelegentlich auch ausgiebig, mit 177,1 mm wurden bereits fast 80% des mittleren Niederschlags des Gesamtwinters (1981-2010) erreicht. Dieser fiel fast ausschließlich als Regen, einen Schneedeckentag gab es bisher im Wesertal noch gar nicht in diesem Winter, ebenso wenig einen Eistag, und auch der bisherige Tiefstwert vom 3. Januar fiel mit -4,3 °C alles andere als kalt aus.

Autor: wesersollingwetter

Hobbymeteorologe und Autor des monatlichen Lokalwetterrückblicks im Täglichen Anzeiger Holzminden.

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