Fällt heute der Februarrekord?

Auch gestern gab es mit einem Höchstwert von 17,3 °C an der DWD-Station in Bevern wieder einen neuen Tagesrekord – es war bereits der fünfte in diesem Monat und der sechste wird heute folgen, da nur 14,9 °C zu schlagen sind im Ranking für den 27. 02. Spannender wird die Frage, ob es auch für das höchste Maximum in einem Februar in der Messreihe mit Tageswerten seit 1951 reicht. Hier stehen bisher 17,9 °C vom 29.02.1960 ganz oben in der Liste. Die Vorhersagen der Wetterdienste liegen heute Früh bei 17 Grad (DWD), 19 Grad (wetteronline) und sogar 20 Grad (meteogroup).
Auf jeden Fall wird für einen neuen Rekord ein sehr hoher Tagesgang von über 20 Kelvin nötig, denn das Startniveau heute Morgen liegt mit einem Minimum von -2,8 °C noch etwas tiefer als in den letzten Tagen. Die Auflösung gibt’s voraussichtlich spätestens gegen 16:45 Uhr.

Nachtrag 19:30 Uhr:
Seit heute gibt es in der Tat einen neuen Februarrekord beim Höchstwert der Lufttemperatur: Die alte Bestmarke war um 14:50 Uhr mit 18,0 °C übertroffen und im Laufe des Nachmittags steigerte sich der neue Rekord noch auf 18,5 °C. Es dauerte recht lange, bis die Bodeninversion weggeheizt war, kurz vor 13 Uhr lag der Messwert noch bei 13,1 °C, bevor ein Anstieg von fast 5 K in zwei Stunden folgte. Der Tagesgang vom Tmin zum Tmax betrug damit beeindruckende 21,3 Kelvin. Und bei den Vorhersagen gewann letztlich die goldene Mitte, wobei von den Wetterdiensten heute wetteronline am besten lag. Damit endet ein für Ende Februar außergewöhnlich warmer (gemessen an den Tageshöchstwerten) und mit rund 47 Stunden in den letzten fünf Tagen äußerst sonniger Witterungsabschnitt – mehr geht zu dieser Jahreszeit nicht.
Ab morgen gehen die Tageswerte wieder auf halbwegs der Jahreszeit entsprechende Werte zurück, während die Nächte aufgrund der zunehmenden Bewölkung milder als zuletzt werden. Weitere Rekorde sind erst einmal nicht in Sicht.

 

15.-18.02.: Vier Tageshöchstwertrekorde

Mit dem heutigen Montag endet vorerst ein außergewöhnlich sonniger und tagsüber rekordwarmer Witterungsabschnitt. Die „dunklen“ Stunden ohne Sonneneinstrahlung blieben dagegen kalt und zeitweise frostig, so dass die Tagesmitteltemperaturen zwar über den langjährigen Mittelwerten landeten, ohne dabei als ungewöhnlich hoch aufzufallen.
Anders bei den Tageshöchstwerten: Diese lagen von Freitag bis heute jeweils um 15 Grad, genauer: 15,3 / 15,1 / 14,4 und schließlich 15,6 °C wurden an der Beveraner DWD-Station in der Spitze gemessen – allesamt neue Tagesrekorde in der Messreihe ab 1951.
Und dabei gab es kaum Wolken am Himmel, am Freitag blieb es komplett wolkenlos, am Samstag zogen erst zum Sonnenuntergang hohe Schleierwolken auf, die sich auch am Sonntag zeigten, aber so dünn blieben, dass die Sonne fast durchgehend hindurch scheinen konnte, bevor heute ein bis in die Nachmittagsstunden wieder wolkenloser Tag diese Schönwetterphase abrundete und zugleich ihren Endpunkt bildete. Mit fast 36 Stunden Sonnenschein in vier Tagen wurde fast die maximal messbare Dauer zu dieser Jahreszeit erzielt.
Ab Dienstag wird es erst einmal deutlich mehr Wolken geben und die Höchstwerte gehen zurück auf für die Jahreszeit immer noch klar überdurchschnittliche Werte um zehn Grad, gleichzeitig werden die Nächte milder, bevor der Vorfrühling zum kommenden Wochenende einen neuen Anlauf unternehmen will. Niederschlag ist nur wenig zu erwarten, so dass der Februar wohl ein ganzes Stück zu trocken ausfallen wird.

 

Der bisher wärmste Tag des Jahres…

… war – gemessen an der Höchsttemperatur – der heutige Donnerstag an der DWD-Station in Bevern. Nach einem Minimum genau auf dem Gefrierpunkt am Morgen und einem kalten Vormittag, als zähe hohe Wolkenfelder der Sonne nur wenig Gelegenheit ließen, die bodennahe Luftschicht zu erwärmen, machten die Werte nach dem Mittag unter einem nun nahezu wolkenlosen Himmel noch einen Satz nach oben bis auf 12,2 °C. Bisher war es im Jahr 2019 nur einmal über die Zehn-Grad-Marke gegangen: am vergangenen Samstag im Warmsektor des Tiefdruckkomplexes trotz Regens und ohne Sonne auf 10,2 °C.

Bis kurz nach 16:20 Uhr wurden Werte knapp über zwölf Grad erzielt heute, anschließend ging es aber rasch abwärts – bereits zwei Stunden später waren es schon sieben Grad weniger. Die kommende Nacht dürfte sogar leichten Frost bringen, bevor morgen erneut viel Sonnenschein wieder eine Erwärmung auf 12-13 Grad am Nachmittag erwarten lässt. Und wenn nichts völlig Unerwartetes dazwischenkommt, ist das auch der Fahrplan fürs Wochenende: Nach jeweils recht kalter Nacht gibt’s viel Sonnenschein, kaum Wind unter dem Hoch und Höchstwerte von 13-14 Grad. Auch am Montag soll sich daran nach derzeitigem Stand kaum etwas ändern, bevor ab Dienstag wieder mehr Wolken und zurückgehende Temperaturen zu erwarten sind, wobei es wohl immer noch ein ganzes Stück wärmer als zu dieser Jahreszeit üblich bleiben dürfte. Ein Wintereinbruch ist bis zum Ende des meteorologischen Winters in zwei Wochen mittlerweile in weite Ferne gerückt.

Von Rekorden blieben wir zwar heute noch ein ganzes Stück entfernt (der historische Höchstwert in der Zeitreihe Holzminden/Bevern an einem 14. Februar seit 1951 liegt mit 16,2 °C genau vier Grad über dem heutigen Maximum), am Sonntag und Montag hängen die Trauben aber mit 11,7 und 12,1 °C deutlich niedriger und so sollten angesichts der aktuellen Prognosedaten neue Tagesrekorde aufgestellt werden.

 

Schnee so gut wie Fehlanzeige

Rückblick auf den Januar 2019 im Holzmindener Oberwesertal

Fotos vom Winterwunderland aus den Kameras und Smartphones seiner Leser konnte der Tägliche Anzeiger Holzminden Ende Januar auf mehreren Sonderseiten präsentieren, nachdem sich das Wetter nach langer Anlaufzeit zumindest für ein paar Tage freundlich mit viel Sonnenschein und in den höheren Lagen auch in weiß mit einer – wenn auch recht dünnen – Schneedecke gezeigt hatte.

Diese Witterungsphase polierte die Bilanz des zweiten meteorologischen Wintermonats noch ein ganzes Stück auf, dessen erste Hälfte nahtlos an den Dezember anknüpfte und sehr mild mit viel Regen und kaum Sonnenschein ausfiel. Doch dann vertrieb die Kaltfront von Tief „Hinne“ zwar ohne Blitz, aber mit Donner das wochenlange Schmuddelwetter und leitete einen kalten und über mehrere Tage hinweg auch sonnigen Abschnitt ein.

Zum Monatsende dominierte wieder Tiefdruckeinfluss mit vorübergehender Milderung, dunklen Wolken und Regen bis in höhere Lagen, der in den letzten Tagen erneut in die feste Phase überging, allerdings ohne dabei für eine Schneedecke in den Niederungen zu sorgen. So fiel die Schneebilanz im Wesertal ein weiteres Mal sehr bescheiden aus, dafür gab es überdurchschnittlich viel Regen, während Temperatur und Sonnenscheindauer etwa den langjährigen Mittelwerten entsprachen.

Mit einer Mitteltemperatur von 1,6 °C war der Januar 2019 an der DWD-Station in Bevern um 0,3 Grad wärmer als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Nach den zuletzt häufigen deutlichen Abweichungen nach oben erlebte die Region einen insgesamt durchschnittlich temperierten Monat, wobei die erste Hälfte noch um fast drei Grad über dem Mittelwert lag und die zweite Hälfte diesen Überschuss fast aufzehrte. Lagen die Tageswerte dabei am dritten Wochenende bei viel Sonnenschein in den Niederungen noch etwas über dem Gefrierpunkt, hatte sich in den Hochlagen des Sollings bereits Dauerfrost eingestellt, der sich mit Beginn der neuen Woche ab 21. bis in die tiefen Lagen ausweitete und zusammen mit Tiefstwerten bis zu zehn Grad minus für einen hochwinterlich kalten Abschnitt sorgte. Zum letzten Wochenende brachten dann Tiefausläufer von Westen kräftige Niederschläge, zunächst kurzzeitig überall als Schnee, dann aber rasch in Regen übergehend, so dass vom Winterwunderland nichts mehr übrig blieb. Mit einem erneuten Temperaturrückgang von Norden startete der Winter in den letzten Tagen einen neuen, allerdings eher halbherzigen Anlauf: In den höheren Lagen kehrte der Schnee zurück, weiter unten blieb es nasskalt. Die Anzahl von 15 Frosttagen in Bevern entspricht dem langjährigen Mittelwert, Dauerfrost herrschte an vier Tagen, solche Eistage treten durchschnittlich sechsmal im Januar auf.

Deutlich unterdurchschnittlich fiel der Januar dagegen in Sachen Schnee aus: An der Station in Bevern auf 110 m waren es ganze zwei Tage mit einer Schneedecke von gerade einemal einem Zentimeter „Höhe“. Die Zwischenbilanz per Ende Januar weist damit im Wesertal einen der sieben schneeärmsten Winter seit 1951 aus.

An flüssigem Niederschlag mangelte es dagegen nicht, nach dem sehr regenreichen Dezember lag auch der Januar über den langjährigen Durchschnittswerten und konnte damit die Trockenheit auch in tieferen Bodenschichten weiter abbauen. Der Oberboden bis 25 cm Tiefe weist nach Einschätzung des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung wieder hinreichend Feuchte auf und wird nicht mehr als trocken eingestuft. In Bevern wurden im Januar 90,4 mm gemessen, das sind 14% mehr als im Mittel der Jahre 1981-2010.

Die Sonnenscheindauer übertraf mit rund 48 Stunden den langjährigen Mittelwert um gut drei Stunden oder knapp 8%, davon entfielen fast 45 Stunden auf nur sieben Tage – neben den fünf Tagen in Folge nach Monatsmitte gab es noch am 2. und 31. längeren Sonnenschein. Der große Rest des Monats war von sehr dunklen Tagen gekennzeichnet und vom 3. an zeigte sich die Sonne zehn lange Tage in Folge überhaupt nicht, was auch für unsere in Sachen Trübnis hartgesottene Region die längste Phase ohne Sonnenschein seit Dezember 2006 bedeutete. Daher dürfte wohl so mancher noch auf etwas Nachschlag in Sachen Winterwunderland im Februar hoffen.

Januar_2019_MonatsübersichtJanuar 2019_TTJanuar 2019_RR+SSDJanuar 2019_TxJanuar 2019_Tm

Januar 2019_Tx_hist
Sogar einen Minusrekord bei den Höchstwerten konnte der Januar 2019 am 24. beisteuern

Januar 1935-2019_TempJanuar 1935-2019_RR

 

 

Ein Mittelgewichtswintermonat

Rückblick auf den Januar 2019 an der Station Silberborn

Geringfügig milder, deutlich nasser und etwas sonniger als im langjährigen Mittel präsentierte sich der Januar 2019 im Hochsolling. Trotz häufiger und teils ergiebiger Niederschläge blieb die Schneebilanz allerdings eher bescheiden: Maximal 8 cm kamen zusammen und über längere Zeit halten konnte sich die zumindest für Skilanglauf zu dünne Schneedecke auch nicht. Das war zwar eine Steigerung gegenüber dem fast schneelosen Dezember, aber deutlich weniger als zum Beispiel im hochwinterlichen Januar 2017. So bleibt wie im Vorjahr die Hoffnung auf den Februar – allerdings weisen die mittelfristigen Aussichten derzeit eher in die andere Richtung…

2019_01_Diagramm_Silberborn2019_01_Übersicht_Silberborn

Überraschung in der Kurzfrist…

… wie hieß es hier gestern Abend: „Schon für den morgigen Donnerstag gehen die Prognosen der Wetterdienste in Sachen Bewölkung und Sonnenschein extrem auseinander: während der Anbieter wetteronline einen komplett sonnigen Tag in Aussicht stellt, zeigt meteogroup kaum Sonnenschein und der DWD entscheidet sich für die Mitte.“

Nun könnte man es sich leicht machen und schreiben: meteogroup lag hier klar am besten, da auch heute, wie schon am Mittwoch, zwar kurze Auflockerungen zu sehen waren,  es aber für messbaren Sonnenschein nicht reichte.
Aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Zu anderen Hälfte gehört, dass es am späten Vormittag leicht zu flöckeln begann aus der hochnebelartigen Bewölkung und dieser sehr trockene Schnee (auch gern als Schneegriesel bezeichnet) dann zum Begleiter bis in den Abend wurde. Auch wenn eine richtige Schneedecke anders aussieht: Selbst mit dieser weißen Anzuckerung war gestern Abend nicht zu rechnen und sie zeigt, dass auch im Jahr 2019 selbst die Vorhersage für den kommenden Tag noch nicht so sicher ist, wie wir manchmal den Eindruck haben.

Soweit geerdet sollte man auch auf Überraschungen am Wochenende gefasst sein, wobei sich die Tendenz zur vorübergehenden deutlichen Milderung heute weiter gefestigt hat uns selbst für Montag derzeit mit Regen bei ca. 3-4 Grad plus in den Niederungen zu rechnen ist.  Aber: Weitere kurzfristige Korrekturen sind alles andere als ausgeschlossen.

 

Und jetzt: Winter!

Ganz anders als in den ersten sechseinhalb Wochen des meteorologischen Winters präsentiert sich das Wetter in der Weser-Solling-Region seit dem vergangenen Freitag, nämlich: sonnig, trocken und sehr kalt. Genaugenommen kam die Umstellung bereits am Donnerstagnachmittag, zwar ohne Blitz, aber mit Donner während eines kurzen Gewitters, das den Kaltfrontdurchgang begleitete. Während es in den Niederungen bei Regen und nassem Schnee blieb, der auf den noch warmen Böden keine Überlebenschance hatte, ging der Niederschlag in den höheren Lagen ab etwa 250 m rasch in Schnee über und es konnte sich eine dünne Schneedecke ausbilden – und auch halten, denn die Temperaturen sind seitdem hochwinterlich mit Dauerfrost zunächst weiter oben, seit Montag auch in den Niederungen. Dazu gab es nachts und morgens mäßigen, stellenweise auch strengen Frost. Die Sonne zeige sich seit Freitag an fünf Tagen in Folge regelmäßig über sechs Stunden, am Sonntag und Montag wurde sogar die derzeit maximal mögliche Dauer von siebeneinhalb Stunden erreicht.
Bewohner und Besucher nahmen es dankbar an und nutzten die Gelegenheit zu Spaziergängen und auch Rodeltouren, zum Beispiel am Köterberg.

Im Wesertal wartet man hingegen immer noch auf den ersten Schneedeckentag des Winters, zuletzt dauerte es vor fünf Jahren so lange, damals lag dann aber am Morgen des 24. Januar der erste messbare Schnee auch in Bevern. So weit wird es morgen Früh wohl nicht kommen, denn der nächste Niederschlag dürfte erst am Samstag fallen, und da wird die Lage dann sehr verzwickt. Die Wettermodelle haben derzeit große Schwierigkeiten und bieten daher alle paar Stunden neue Varianten an, sowohl in den Temperatur- als auch Niederschlagsberechnungen ist die Bandbreite der Lösungen sehr groß, wobei sich im Laufe des heutigen Tages die sehr kalten Berechnungen für Samstag auf dem Rückzug befinden. Derzeit spricht daher einiges dafür, dass zunächst auch in den Niederungen Schnee fallen könnte, dieser dann aber rasch in Regen übergeht und die Temperaturen wieder deutlich über den Gefrierpunkt ansteigen, bis zu 5 Grad werden derzeit für die tiefen Lagen berechnet, und das würde bedeuten, dass auch im Solling vorübergehend Regen fällt und die dünne Schneedecke erst einmal dahin wäre. Allerdings sollte es im Laufe des Sonntags wieder kälter werden und die Niederschläge dann in den höheren Lagen wieder in Schnee übergehen – wobei dieses Szenario heute Abend wieder etwas mehr in Frage steht.

Für das Wochenende gelten also noch mehrere Fragezeichen, Einigkeit besteht aber weitgehend darüber, dass eine Milderung nur vorübergehend wäre und es in der neuen Woche nachts wieder frostig und tagsüber der Gefrierpunkt nur wenig überschritten wird und sich in den höheren Lagen wieder Dauerfrost einstellt. Und bis zum Wochenende bleibt es ohnehin erst einmal, wie es ist: Frostig und das wohl weiterhin rund um die Uhr, wobei die Bewölkungslage noch unklar ist. Trübnis wie heute bedeutet etwas weniger kalte Nächte und nur geringe Erwärmung am Tage, während bei leichter Bewölkung die Nachtföste stärker ausfallen und die Sonne die Luft tagsüber etwas stärker erwärmen kann. Schon für den morgigen Donnerstag gehen die Prognosen der Wetterdienste in Sachen Bewölkung und Sonnenschein extrem auseinander: während der Anbieter wetteronline einen komplett sonnigen Tag in Aussicht stellt, zeigt meteogroup kaum Sonnenschein und der DWD entscheidet sich für die Mitte.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die erste Winterhälfte…

… lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Sehr mild, sehr trüb und ebenso regenreich wie schneearm. Bis 15. Januar, der Mitte des meteorologischen Winters, lag die Mitteltemperatur an der DWD-Station Bevern bei 4,7 °C und damit um rund 2,9 K über dem Mittelwert der Jahre 1981-2010. Gegenüber der älteren WMO-Referenzperiode betrug die Abweichung sogar 3,4 K und gegenüber dem jüngsten Mittel seit 1991 immerhin noch knapp 2,4 K.
Die Sonne ließ sich fast gar nicht blicken, ganze 25,5 Stunden kamen zwischen dem 1. Dezember und 15. Januar zusammen, davon entfiel mehr als ein Fünftel auf den 2. Januar. Dafür regnete es oft und gelegentlich auch ausgiebig, mit 177,1 mm wurden bereits fast 80% des mittleren Niederschlags des Gesamtwinters (1981-2010) erreicht. Dieser fiel fast ausschließlich als Regen, einen Schneedeckentag gab es bisher im Wesertal noch gar nicht in diesem Winter, ebenso wenig einen Eistag, und auch der bisherige Tiefstwert vom 3. Januar fiel mit -4,3 °C alles andere als kalt aus.