Am heutigen Dienstag wurde an der DWD-Station in Bevern erstmals in diesem Jahr die Marke von 30 Grad erreicht bzw. um genau 0,1 K übertroffen. Zwischen 17:10 und 17:20 Uhr wurde der erste offizielle Hitzetag des Jahres 2019 gemessen, drei Wochen später als im vergangenen Jahr, als es am 28. Mai erstmals über die 30 ging. Morgen soll nach den Modellberechnungen noch ein Hitzetag folgen, bevor Schauer und Gewitter mit einem Luftmassenwechsel eine Abkühlung bringen. Ab Donnerstag liegen die Höchstwerte dann erst einmal bei mäßig warmen 22-23 Grad, am Sonntag wird es mit bis zu 25 voraussichtlich wieder wärmer und zu Beginn der kommenden Woche könnte ein weiterer deutlicher Anstieg mit weiteren möglichen Hitzetagen folgen.
Über 73 mm Regen an einem Tag
Rückblick auf den Mai 2019 an der Station Silberborn
Auch im Hochsolling fiel der Mai deutlich kühler als im langjährigen Durchschnitt aus: An der privaten Station im Kurgarten lag die Monatsmitteltemperatur bei nur 9,3 °C und damit glatt 2 Grad unter dem dortigen Klimamittel der Jahre 1981-2010. Auf rund 430 Metern Höhe wurde sogar noch viermal Luftfrost bis Monatsmitte gemessen, erst am 18. wurde die 15-Grad-Marke überschritten und am Tag darauf der höchste Wert des Monats mit recht bescheidenen 21,4 °C erreicht.
Herausragendes Ereignis waren die Niederschläge, die am Nachmittag des 20. einsetzten, zunächst als Starkregenschauer mit Donner, Blitz und Hagel, später bis in die Nacht als Dauerregen: Über 73 mm landeten bis zum Ablesetermin am Dienstagmorgen in der Sammelkanne, die für maximal 60 mm ausgelegt ist und nun zum zweiten Mal nach Juli 2017 überlief– die Konstruktion des Regenmessers nach Hellmann sorgt aber dafür, dass der Rest im äußeren Gefäß gesammelt wird und nichts verloren geht.
Als Monatssumme gab es mit 120,3 mm fast 47% mehr Regen als im vieljährigen Durchschnitt – und sogar noch etwas Schnee, der sich am 4. noch einmal unter den Regen gemischt hatte, auch wenn es anders als in vergleichbaren Höhenlagen in der Mitte des Landes nicht mehr für eine messbare Schneedecke reichte.
Auch hier noch der Blick auf die Frühjahrsbilanz: Mit 7,6 °C war es auch in Silberborn um 0,6 Grad wärmer als im Mittel der Jahre 1981-2010, beim Niederschlag wurde der Klimawert mit einer Summe von März bis Mai von 253,2 mm um 2% überschritten.




Frühsommer noch in der Warteschleife
Rückblick auf den Mai 2019 an der DWD-Station Bevern
Anders als sein rekordwarmer und sehr sonniger Vorgänger 2018 präsentierte sich der Mai in diesem Jahr launisch und in der ersten Monatshälfte deutlich unterkühlt. Nach Monatsmitte wechselten sich dann wärmere Phasen mit moderat kühlen ab, eine durchgreifende Erwärmung blieb dabei aber aus, so dass es am Ende zum ersten Mal seit März 2018 wieder eine negative Abweichung zum vieljährigen Klimamittel gab. Auch beim Sonnenschein blieb der Wonnemonat weit unter seinen Möglichkeiten und ein ganzes Stück unter dem langjährigen Durchschnitt, während die Niederschlagsbilanz in der Region aufgrund markanter Unterschiede bei den Starkregenfällen am 20. Mai ein uneinheitliches Bild zeigt. Trockenheit ist zwar derzeit kein akutes Thema mehr, wegen des nach wie vor bestehenden Feuchtedefizits in den tieferen Bodenschichten kann es aber je nach Witterungsverlauf in den kommenden Wochen schnell wieder auf die Tagesordnung gelangen.
Mit einer Mitteltemperatur von 11,5 °C war der Mai 2019 an der DWD-Station in Bevern um 1,8 Grad kälter als im Mittel der Jahre 1981-2010 – das sind fast 5 Grad weniger als im vergangenen Mai, der mit 16,4 °C einen neuen Rekord aufgestellt hatte. Auch im Vergleich der letzten 30 Jahre sortiert sich der diesjährige Mai weit unten ein, nur 1991 und 2010 war es noch kälter im dritten Frühlingsmonat. Dafür verantwortlich war vor allem eine deutlich unterkühlte erste Monatshälfte, in der es tagsüber nur vereinzelt mal leicht über die Marke von 15 Grad ging und die Nacht- und Morgenwerte meist im deutlich einstelligen Bereich lagen bis hin zu sehr späten Luftfrösten am 5. und sogar noch einmal am 15. – nur dreimal hat es seit 1951 noch späteren Frost in der Klimareihe Holzminden/Bevern gegeben. Fünf Zentimeter über dem Erdboden wurde sogar noch an acht Tagen Frost gemessen mit dem tiefsten Wert von -4,2 °C am Morgen des 5. Mai. In der zweiten Monatshälfte ging es dann unter Schwankungen bergauf mit den Temperaturen, am wärmsten wurde das dritte Wochenende vom 18.-20., das immerhin drei Tage in Folge mit Höchstwerten über 22 Grad zu bieten hatte, sowie am Monatsletzten, als die Umstellung zu sehr warmem Frühsommerwetter, das sich zum Start in den Juni durchsetzen sollte, bereits in vollem Gange war. Ein meteorologischer Sommertag wurde aber erstmals seit 2013 nicht mehr erreicht.
Angesichts der späten Fröste waren in diesem Jahr die sogenannten „Eisheiligen“ wieder ein Thema in der Berichterstattung über das Wetter und dabei hieß es häufig, sie seien in diesem Jahr pünktlich gewesen. Aber stimmt das auch? Diese Frage lässt sich bei gründlicher Auswertung mit einem klaren Nein beantworten. Zum einen fielen die im Mittelalter beobachteten Spätfröste, die den Eisheiligen ihren Namen gaben, noch in Zeiten des Julianischen Kalenders – nach unserem aktuellen Gregorianischen Kalender müssten sie also rund zehn Tage später zu Beginn der dritten Dekade zu finden sein und nicht schon in der ersten Hälfte der zweiten Dekade. Doch auch dort sind in den Wetterdaten der letzten 130 Jahre keinerlei Häufungen von Kälterückfällen auszumachen, im Gegenteil: wie es die fortschreitende Jahreszeit mit immer höherem Sonnenstand bereits vermuten lässt, tauchen die kältesten Tage in der Regel zu Monatsbeginn auf und nicht erst im späteren Verlauf – so auch in diesem Jahr, als es in den Tagen um den 5. Mai herum am kältesten war. Das mag in Zeiten eines anderen, deutlich kälteren Klimas im Mittelalter möglicherweise anders gewesen sein, genaue Zahlen mit Tagesmessungen liegen dazu aber nicht vor. Dass in diesem Jahr der letzte Frost tatsächlich auf die in vielen Kalendern noch vermerkte „Kalte Sophie“ am 15. Mai fiel, muss man daher aus wissenschaftlicher und statistischer Sicht als rein zufälliges Ereignis einstufen.
Rein zufällig jedenfalls, was das Datum angeht – eine physikalische Ursache lässt sich natürlich in der vorherrschenden Wetterlage finden, die in der ersten Monatshälfte häufig von Nord- und Nordwestlagen geprägt war. Außergewöhnlich war dabei die Luftmasse, die uns zum 5. Mai erreichte: Diese stammte, wie sich anhand der Rückwärtstrajektorien nachverfolgen lässt, aus dem tiefsten östlichen Sibirien und wurde von den Druckgebilden über die Polregion und Skandinavien bis nach Mitteleuropa transportiert. Während des Winters würde eine solche Luftmasse – im Grunde die kältestmögliche, die uns erreichen kann – zu strengem Dauerfrost führen.
Doch zurück in den Mai und zur Niederschlagsbilanz, auf die es sich ein wenig genauer zu blicken lohnt: Am Nachmittag des 20. Mai entwickelten sich zunächst einzelne gewittrig durchsetzte Schauer, die im Laufe des Abends in Dauerregen übergingen. Die Intensität war dabei jedoch sehr unterschiedlich: Während an den Stationen der Weser entlang Tagessummen von „nur“ 11,2 mm (Hehlen) bis 27,2 mm (Bevern) gemessen wurden, war es etwas weiter westlich markant mehr: Die Station Brakel meldete 66 mm und Lügde-Paenbruch fast 69 mm, am Fuße des Sollings inAmelith kamen sogar 78,5 mm zusammen. An jenem Montag fiel in der Region teilweise mehr als die Hälfte der Monatssumme, da sich die weiteren Niederschläge meist in engen Grenzen hielten und es an knapp der Hälfte der Tage trocken blieb. In Bevern wurde mit 56,2 mm das Mittel der Jahre 1981-2010 um knapp 13% verfehlt.
Die Sonne, die uns im April noch mit vielen Überstunden verwöhnt hatte, tat sich im Mai deutlich schwerer gegen die oft dichten Wolken. Es gab zwar keinen länger anhaltenden trüben Abschnitt, aber auch Tage mit viel Sonnenschein traten nur vereinzelt und nicht zusammenhängend auf – auch daran zeigt sich der wechselhafte, weitgehend von zyklonalen (tiefdruckgeprägten) Großwetterlagen dominierte Charakter des Monats. Mit rund 163 Stunden wurde das Klimamittel der Jahre 1981-2010 um 33 Stunden oder 17% verfehlt. Im Vergleich zum Mai 2018 schien die Sonne fast 115 Stunden weniger.
Bleibt noch der Blick auf die Frühjahrsbilanz: Mit 9,6 °C in Bevern war es 0,6 Grad wärmer als im Mittel der Jahre 1981-2010, dazu fielen rund 88% des langjährigen Niederschlags. Dank des sehr sonnigen Aprils gab es mit knapp 493 Sonnenstunden rund 7% mehr als im Durchschnitt. Zieht man zum Vergleich das ab 2021 offiziell gültige Klimamittel seit 1991 heran, das unserem gegenwärtigen Klima am besten entspricht, gab es in diesem Frühjahr zumindest in Bevern nur marginale Abweichungen von +0,2 Grad, -1,8% Niederschlag und +2,9% Sonnenschein. Aus dieser Perspektive betrachtet liegt also ein sehr durchschnittliches Frühjahr hinter uns.











Eine der spätesten Frostnächte
der Zeitreihe Holzminden/Bevern mit Tageswerten ab 1951 gab es am frühen Morgen des heutigen Mittwochs. In zwei Metern Höhe lag das Minimum an der DWD-Station in Bevern bei -0,3 °C. An diesem Standort, der offiziell am 01.07.2006 in Betrieb genommen wurde, gab es nur einmal noch späteren Luftfrost am 17.05.2012 mit -0,2 °C. An den früheren Holzmindener Stationen kommen noch drei weitere Termine hinzu, so dass es immerhin der fünftspäteste Frost seit Aufzeichnungsbeginn war. Fünf Zentimeter über dem Erdboden betrug das Minimum sogar -3,1 °C und es war bereits der achte Bodenfrost in dieser ungewöhnlich kalten ersten Maihälfte.
Die Spätfrosthitliste vor Ort in 2 m Höhe:
1. 03.06.1962 -0,2 °C
2. 22.05.1988 -0,5 °C
3. 17.05.1951 -0,7 °C +17.05.2012 -0,2 °C
5. 15.05.2019 -0,3 °C
Das dürfte es nun vorerst mit dem Frost in diesem Frühjahr gewesen sein, doch ob es wirklich der letzte war (übrigens erst der zweite Luftfrost in 69 Messjahren an einem der sogenannten Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai), bleibt abzuwarten – heute Abend zeigt das GFS einen weiteren veritablen Vorstoß polarer Luftmassen mit Bodenfrostgefahr in zehn Tagen – ein Szenario, das von den anderen Modellen aber derzeit nicht geteilt wird.
Kälteste Maiennacht seit 40 Jahren
Sehr später Frost am 5. Mai 2019
In der Nacht zum heutigen Sonntag gab es verbreitet in Deutschland sehr späten Frost – und neue Kälterekorde an der DWD-Station in Bevern. In zwei Metern Höhe betrug der Tiefstwert -1,7 °C, fünf Zentimeter über dem Boden waren es sogar nur -4,2 °C – das sind die niedrigsten Werte, die bisher in einem Mai seit Inbetriebnahme des Standorts in der Münchhausenstraße in Bevern im Juni 2006 gemessen wurden. Die alten Rekorde stammten vom 4. Mai 2011 mit -1,1 °C bzw. -3,7 °C.
Aber auch wenn man in der Messreihe 2323 auf die früheren Holzmindener Standorte zurückschaut (Tageswerte liegen seit 1951 vor) finden sich nur wenige noch tiefere Werte – bei der Lufttemperatur in zwei Metern Höhe ganze drei: -2,7 und -2,6 °C am 8. und 9. Mai 1957 sowie -2,0 °C am 7. Mai 1979. Die Nacht zum Sonntag war also die viertkälteste im Mai seit Aufzeichnungsbeginn und die kälteste seit 40 Jahren. In Silberborn waren es sogar -3,2 °C am frühen Morgen, dort steht der Apfel noch in Vollblüte, so dass dort mit Schäden zu rechnen sein dürfte.
Statistisch treten Maifröste übrigens um den 5. herum am häufigsten auf und nicht wie allgemein oft vermutet zu den Zeiten der sog. Eisheiligen, egal ob man diese auf die Zeit vom 11.-15.05. terminiert oder gemäß der gregorianischen Kalenderreform sogar noch zehn Tage später.
Mehr Sonne gab es nur 2007
Rückblick auf den April 2019 an der DWD-Station Bevern
Der zweite meteorologische Frühlingsmonat glich bei den Temperaturen einer Achterbahnfahrt: Nach einem milden Start gab es bis zur Monatsmitte ein Auf und Ab zwischen wärmeren Abschnitten und empfindlichen Kälterückfällen, bevor sich nach Monatsmitte eine frühsommerliche Witterungsphase einstellte, die auch den ersten Sommertag mit sich brachte. Anschließend ging es mit Beginn der letzten Pentade wieder deutlich abwärts. Regen fiel dabei nur an neun Tagen und meist in unergiebiger Menge, so dass der April 2019 erneut als zu trockener Monat in die Statistik eingeht, während er sich beim Sonnenschein einen Spitzenplatz in der lokalen Klimareihe sicherte: Nur 2007 schien die Sonne noch länger. Damit fallen die drei sonnenscheinreichsten Exemplare seit Messbeginn 1951 in die letzten 13 Jahre.
Die Mitteltemperatur lag im April 2019 bei 10,19 °C, damit war er 1,34 K wärmer als im Mittel der Jahre 1981-2010. Gegenüber dem WMO-Mittel der Jahre 1961-1990 betrug die Abweichung +2,26 K, gegenüber dem Mittel seit 1991 noch +0,75 K. Diese Abweichungen entsprechen recht genau jenen des deutschen Gebietsmittels.
In der Reihe seit 1935 war es damit der 13.wärmste April zusammen mit 1959 und 2004.
Der erste met. Sommertag wurde am 24. gemessen, das sind 21 Tage früher als im Mittel seit 1991. Die Anzahl der Frosttage entsprach mit vier dem langjährigen Durchschnitt.
Mit 29,4 mm fielen nur 59,3% des mittleren Niederschlags von 1981-2010, gegenüber 1961-1990 waren es 51,6% und gegenüber 1991-2019 62,8%. Neun Niederschlagstagen, davon drei mit flüssiger und fester Phase, standen 21 trockene Tage gegenüber. Nur ein Tag brachte mehr als 10 mm während eines recht kräftigen Gewitters am Abend des 3. April. In der Rangliste seit 1935 war es der 15.trockenste April.
Die Jahressumme beträgt bisher 224,1 mm, das sind 85,6% des Mittels von 1981-2010, 98,4% gegenüber 1961-1990 und 92,9% gegenüber 1991-2019.
Die Sonnenscheindauer lag bei errechneten 238,4 h. Der April 2019 geht damit als zweitsonnigster nach 2007 in die Statistik ab 1951 ein. Außergewöhnlich war die Serie der neun sonnenscheinreichen Tage zwischen dem 15. und 23., als es jeweils mindestens fast zwölf Stunden waren und an mehreren Tagen die maximal messbare Tagessumme erreicht wurde. Zusammen mit dem 24. waren es zehn Tage mit über zehn Stunden in Folge.









Datenbasis: DWD, teilweise bearbeitet

Der erste Sommertag des Jahres 2019
wurde soeben an der DWD-Station in Bevern registriert. Bis auf 25,9 °C stieg die Temperatur in zwei Metern Höhe am Nachmittag. Damit erfuhr der seit Karfreitag andauernde frühsommerliche Witterungsabschnitt seinen vorläufigen Höhepunkt, nachdem es am Morgen zunächst bewölkt war – zum ersten Mal seit anderthalb Wochen, was einen der längsten sonnigen Abschnitte der Messreihe bedeutet. Und morgen könnte noch ein weiterer meteorologischer Sommertag mit viel Sonnenschein hinzukommen, bevor dann zum Freitag die Kaltfront eines Tiefausläufers von Westen einen markanten Temperaturrückgang um voraussichtlich 10 Kelvin bringen wird. Und dann geht es auch erst einmal recht kühl durch das Wochenende, bevor die Werte in der kommenden Woche wieder etwas ansteigen, ohne aber das aktuelle Niveau zu erreichen. Ob mit dem Frontdurchgang aber auch der dringend notwendige Regen fällt, ist noch nicht abzusehen, es sieht momentan aber eher nach (zu) geringen Mengen aus.
Im letzten Jahr gab es den ersten Sommertag noch etwas früher am 18. April, im Mittel seit 1991 fällt er statistisch gesehen auf den 9. Mai und hat sich seit 2011 um acht Tage auf den 1. Mai vorgearbeitet.
Ein letzter Gruß des Winters?
Nach dem rekordwarmen April des Vorjahres sind in diesem Jahr wieder große Ausschläge in beide Richtungen ein Kennzeichen des zweiten meteorologischen Frühjahrsmonats. Vor einer Woche wärmten drei Tage mit Höchstwerten um 20 Grad, seit Mittwoch ist es nachts sehr kalt mit zeitweiligem Luftfrost und seit Freitag tagsüber sehr kühl mit Höchstwerten unter sechs Grad im Oberwesertal. Dazu gab es am Freitag und Samstag Schneefälle, teils schauerartig, bis in die Niederungen, wo es immerhin kurzzeitig angezuckert aussah. Weiter oben, auch an den DWD-Stationen Vorwohle und Ottenstein (265 bzw. 295 m), gab es sogar eine Schneedecke von 2-3 cm, in Silberborn waren es 5-6 cm am frühen Vormittag. Ab heute geht es langsam, ab morgen dann deutlich aufwärts mit den Temperaturen, dazu wird sich die Sonne in der Karwoche wieder häufiger zeigen. Ob es aber tatsächlich der letzte Wintergruß war, bleibt abzuwarten, erst 2017 gab es ab Ende der zweiten Dekade häufigen, in der letzten Pentade sogar durchgängigen Nachtfrost und regelmäßigen Bodenfrost. Und ein Jahr zuvor gab es zu Beginn der letzten Aprilwoche ganz ähnliche Bilder wie am gestrigen Samstag:
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